75 Jahre Scholl

2020: Das Firmengelände von SCHOLL in Bad Marienberg mit den Produktionshallen und dem Verwaltungsgebäude. Foto: Scholl.
Lasertechnik im Maschinenpark von Scholl -TruMatic 6000 fiber. Foto: Trumpf Gruppe.
Mai 1945: Erster Firmensitz bei Firmengründung in Offenbach. Foto: Scholl.
1951: Umzug von Offenbach nach Frankfurt am Main. Foto: Scholl.
Redaktion28.09.2020MAGAZIN | Küchenmanagement | AKTUELLES | News

Scholl feiert Geburtstag: Weltweit steht der Name "Scholl" seit 75 Jahren für einen der führenden Hersteller von professioneller Küchentechnik. Aus Bad Marienberg im Herzen Deutschlands werden die Produkte in fast 100 Länder geliefert.

Zum Sortiment von Scholl gehören neben Warmhaltegeräten und Verkaufsanlagen auch mobile Lösungen und seit 1995 Induktionstechnik. Laut Hersteller profitieren internationale Hotelketten, Betriebs-, Handels- und Systemgastronomie, Autobahnraststätten, Kitas, Cruise-Lines, Kliniken, Labore und weitere Einrichtungen von den Produkten des Unternehmens. Zudem ist Scholl Sponsor und Ausstatter der Olympiade der Köche und hat beim KÜCHE BEST PRODUCT AWARD 2020 eine Goldmedaille für die Schneidestation mit Buffet-Wärmelampe gewonnen.

Kleine Firmengeschichte
Im Mai 1945 meldete Gustav Scholl das Unternehmen in Offenbach an und erhielt im September desselben Jahres die Genehmigung zur Unternehmensgründung. Er legte damit passend zum Start in das aufkommende Wirtschaftswunder den Grundstein für den heutigen Erfolg. Eines der ersten von ihm entwickelten Produkte war der runde Tellerwärmer mit der Modell-Nr. 2008 – ein Klassiker, der auch heute noch in großer Stückzahl weltweit exportiert wird.

Im Jahr 1951 zog die Firma von Offenbach nach Frankfurt am Main. Hierbei spezialisierte man sich auf die Produktion von Wärmetechnik für Teller, Tassen und Speisen. Die ersten Speiseausgaben für das Kernforschungszentrum Jülich sowie für Karstadt, Brenninkmeyer und TUI Hannover wurden in der Mainmetropole gefertigt und montiert.

Bad Marienberg im Westerwald ist seit 1960 der Standort des Unternehmens. Durch den Kauf eines ca. 12.000 qm großen Grundstückes wurden laut Scholl die optimalen Voraussetzungen für die weitere Expansion des Unternehmens geschaffen. Die Weiterentwicklung des Sortimentes und die Markenbildung waren dabei fester Bestandteil.

Seit 2012 ist Markus Müller Mitinhaber und leitet das operative Geschäft des Familienunternehmens. Die Geschäftsleitung mit Klaus Scholl, Margret Schilling-Scholl und Markus Müller vertritt die Philosophie: „Wir möchten in gastlichen Stätten die Erkenntnis manifestieren, dass moderne Küchentechnik das perfekte Bindeglied zwischen hervorragender Küche und zufriedenen Gästen ist.“

Im Jubiläumsjahr 2020 mit über 90 Mitarbeitern gehört das Unternehmen nach eigenen Angaben zu den innovativen und zukunftsorientierten Unternehmen in Deutschland. Die Kernkompetenz liegt dabei in der Edelstahlverarbeitung. Im Maschinenpark wurde 1990 die erste Stanz-Nippel-Maschine in Betrieb genommen. Weitere Investitionen in moderne Maschinen erhöhten laut Scholl die Fertigungsleistung. Ein Beispiel dafür ist die TruMatic 6000 fiber.

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