Kulinarik für Senioren: Wachstumsmarkt mit Perspektiven

Lag der Anteil der Personen im Alter ab 65 Jahren gemessen an der Gesamtbevölkerung 1950 noch unter 10 Prozent, stieg er 2018 auf 22 Prozent. Foto: jacoblund/iStock/Getty Images
Thomas Klaus12.02.2019Titelthema

In den vergangenen Jahrzehnten hat unsere Gesellschaft eine tief greifende Veränderung in der Bevölkerungsstruktur erfahren – die Rede ist vom sogenannten demografischen Wandel. Die Zahl der in Deutschland lebenden jüngeren Menschen wurde kleiner, während der Bevölkerungsanteil der älteren stetig zugenommen hat.
Aktuellen Prognosen des Statistischen Bundesamtes zufolge wird der Anteil der über 65-Jährigen bis 2040 auf rund 29 Millionen Menschen anwachsen. Die Senioren stellen dann fast 36 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung. Was wie ein Schreckensszenario klingt, birgt auch Chancen. Denn die gestiegene Lebenserwartung geht mit dem Phänomen einher, dass Senioren heute länger gesünder, leistungsfähiger und damit unabhängiger sind als noch vor 20 Jahren. Allerdings nimmt auch der Anteil der Pflegebedürftigen in der Altersgruppe 80+ zu, sodass der Bedarf an Pflegeheimplätzen steigt.
Diese Entwicklung wirkt sich auf die Ernährungs- gewohnheiten und -bedürfnisse von Senioren und damit unmittelbar auch auf die Arbeit von Köchen aus.

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