Nachgefragt: Dean Jeffrey Kropp über sein Buch zur Geschichte der IKA/Olympiade der Köche

Geschichten festhalten: Dean Jeffrey Kropps eigene Leidenschaft für die Kochkunst und seine Erinnerungen an die IKA haben ihn zu "The Cooking Olympics – World‘s Best Kept Secret" inspiriert. Foto: Narong KHUEANKAEW/iStock/Getty Images
Redaktion 15.12.2023MAGAZIN | Konzepte | IKA/OLYMPIADE DER KÖCHE

Der amerikanische Patissier Dean Jeffrey Kropp hat mit „The Cooking Olympics – World‘s Best Kept Secret“ ein Buch über die Geschichte der IKA/Olympiade der Köche geschrieben, das voraussichtlich im Dezember in englischer Sprache erscheint. Im Interview verrät er, was den Leser erwartet.

KÜCHE: Dean, was hat Sie dazu inspiriert, ein Buch über die Geschichte der IKA zu schreiben? 
DEAN JEFFREY KROPP:
Die Inspiration für „The Cooking Olympics – World‘s Best Kept Secret“ kam aus meiner eigenen Leidenschaft für die Kochkunst und meine Erinnerungen an die aufregende Zeit, in der ich selbst als IKA-Teilnehmer mit dem amerikanischen Nationalteam eine Goldmedaille gewonnen habe (1996). Ich wollte die Geschichten und die Leidenschaft der Teilnehmer festhalten und gleichzeitig die Bedeutung dieses Events für die internationale Gastronomie herausstellen. Mit diesem Buch hoffe ich, die Olympiade der Köche einem breiteren Publikum näherzubringen, damit sie die Anerkennung erhält, die sie verdient.

Was genau können die Leser inhaltlich von Ihrem Buch erwarten?
„The Cooking Olympics – World‘s Best Kept Secret“ gibt den Lesern einen tiefen Einblick in die faszinierende Geschichte der Kocholympiade, die im nächsten Jahr zum 26. Mal in Deutschland ausgetragen wird. Sie können die Entwicklung dieser prestigeträchtigen Veranstaltung über die Jahre hinweg verfolgen, begleitet von vielen Anekdoten, Fotos und persönlichen Erinnerungen der Teilnehmer. Es ist eine Reise durch die Welt der Kulinarik und Kochwettbewerbe.

Sie leben in den USA. Wie haben Sie recherchiert? 
Die Basis meiner Recherchen bilden vier Bücher von Matthaeus Carl Banzer (Anmerk. Red.: Mitbegründer des „Internationalen Verbandes der Köche“), die in den 1950er und 1960er Jahren ihren Weg über den Atlantik in die Bibliothek des „Culinary Institute of America (CIA)“ gefunden haben. Ohne die Informationen von Banzer hätte ich nicht gewusst, wann und wie die IKA 1900 gegründet wurde. Außerdem habe ich historische Rezepte recherchiert und ergänzt. Dabei musste ich natürlich sicherstellen, dass die Rezepte auch funktionieren. Also habe ich alle Rezepte nachgekocht. Als Tüpfelchen auf dem „I“ habe ich davon Videos aufgenommen, die der Leser per QR-Code-Scan anschauen kann.

Wo kann man Ihr Buch bestellen und sind Übersetzungen geplant?
Das Buch wird etwa ab Mitte Dezember über die Anbieter BookBaby und Amazon verfügbar sein. BookBaby bietet auch einen Übersetzungsservice an. Sobald ich das organisiert habe, werde ich es zuerst ins Deutsche, danach ins Französische, Spanische und Italienische übersetzen lassen.

Sehen wir uns auf der IKA 2024?
Ja, das ist geplant. Denn ich habe vor, ein zweites und hoffentlich auch noch ein drittes Buch in meiner IKA-Reihe zu veröffentlichen.

Vielen Dank, Dean.


Anmerkung der Redaktion: Das Buch entstand ohne Mitwirkung des Verbands der Köche Deutschlands e. V. (VKD).