Kurz vor der Berlinale öffnet das Berta Restaurant in Berlin wieder – mit neuer Speisekarte, kreativen Cocktails und einem Konzept, das israelische Kulinarik mit Berliner Atmosphäre vereint.
Das Berta Restaurant in der Stresemannstraße 99 ist zurück: Unter der Leitung von Chefkoch Assaf Granit präsentiert sich das Lokal mit einem neuen Menü, überarbeiteter Barkarte und dem Ziel, erneut zum gastronomischen Treffpunkt der Hauptstadt zu werden. Die Küche versteht sich als Hommage an familiäre Wurzeln und kulturelle Verbindungen – inspiriert von osteuropäischen Traditionen, Jerusalemer Aromen und deutschen Klassikern.
Israelische Inspiration trifft Berliner Szene
Im Mittelpunkt der neuen Speisekarte stehen Gerichte wie das „Schnitzel and Gretel“ mit Ras el Hanout Senf oder die „Polenta Machneyuda“ mit Ragout aus deutscher Wurst. Auch die Bar greift das kulinarische Konzept auf: Klassische Cocktails werden mit ungewöhnlichen Zutaten wie gerösteter Roter Bete, Harissa oder türkischem Kaffee neu interpretiert. Mehrmals pro Woche sorgen DJs für musikalische Begleitung – Berta versteht sich als lebendiger Ort, an dem Kulinarik, Musik und Begegnung verschmelzen.
Die Wiedereröffnung ist bewusst kurz vor der Berlinale angesetzt. Sie positioniert das Restaurant als kulturellen Treffpunkt, an dem Essen, Kunst und Gespräch auf natürliche Weise zusammenkommen.
Assaf Granit erläutert die persönliche Bedeutung des Konzepts:
„Ich wurde in Jerusalem geboren und bin dort aufgewachsen. Ein Restaurant in Berlin zu eröffnen, war schon immer ein Traum von mir. Alles begann mit meiner Großmutter mütterlicherseits – Berta –, nach der mein neues Restaurant benannt ist. Sie wurde in Berlin geboren und lebte dort, bis sie mit ihrer Familie nach Ahuzat Bayit (dem heutigen Tel Aviv) zog. Es ist für mich sehr persönlich und aufregend, zurückzukehren und ein Restaurant an dem Ort zu eröffnen, den meine Familie verlassen musste. Meine Großmütter sind meine Inspiration! Ich begleitete Berta auf den Markt, erkundete mit ihr die verschiedenen Aromen und Gerüche der Straßen und beobachtete sie immer beim Kochen. Die Geschichte meiner Großmutter ist das Vermächtnis meiner Kochkunst, das ich ihr verdanke, nicht einer formalen kulinarischen Ausbildung. Wohin ich auch gehe, versuche ich, Jerusalem mit mir zu tragen. Das ist die Essenz meiner Küche. Ich versuche, lokale Zutaten mit alten Techniken zu verbinden. Ich mische Gewürze aus der Altstadt Jerusalems und lasse mich von den Straßen, den Märkten, den Menschen, der Landschaft und natürlich der Geschichte inspirieren. Die Gerichte im Berta werden von meiner Großmutter inspiriert sein – das ist das Konzept hinter dem gesamten Restaurant. Es wird großartiges Essen mit einer lebendigen, festlichen Atmosphäre verbinden, um meinen Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu bieten.“
Konzept der JLM Group
Berta ist Teil der internationalen JLM Group, gegründet von Assaf Granit, Uri Navon und Tomer Lanzman. Die Gruppe betreibt mehr als 20 Restaurants in fünf Ländern und ist bekannt für marktorientierte Küche und immersive Gastronomiekonzepte. Mit der Wiedereröffnung von Berta setzt sie ein Zeichen für den kulturellen Dialog zwischen Berlin und Jerusalem.
Quelle: www.bertarestaurant.com