Zum Auftakt der BULEplus-Fördermaßnahme „RegioKost“ hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer Förderbescheide an acht Projekte übergeben. Ziel ist der Aufbau regionaler Lebensmittelwertschöpfungsketten und die Stärkung ländlicher Räume.
Mit der Übergabe von Förderbescheiden an acht Modell- und Demonstrationsvorhaben hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer den Startschuss für das Projekt „RegioKost“ gegeben. Die im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) geförderten Projekte setzen gezielt auf regionale Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln.
Dazu erklärte Bundesminister Alois Rainer: „Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher wünschen sich, dass ihre Lebensmittel aus ihrer Region stammen. In der Regionalvermarktung stecken Chancen, die wir noch besser nutzen wollen, um unsere Heimat zu stärken. Die regionale Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von Lebensmitteln ist ein wichtiger Pfeiler lebendiger ländlicher Räume. Dafür braucht es Menschen, die beherzt zupacken und für ihre Idee und ihre Heimat brennen. Mit ‚RegioKost‘ wollen wir dieses Engagement finanziell unterstützen. So fördern wir Wertschöpfung vor Ort und stärken das, was für viele Menschen Heimat ausmacht: die Verbundenheit mit der eigenen Region.“
Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten
Die geförderten Projekte sollen modellhaft zeigen, wie Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen für regionale Lebensmittel ausgebaut und nachhaltige Ernährungsstrukturen geschaffen werden können. Ziel ist es, Netzwerke zwischen Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Gemeinschaftsverpflegung zu fördern und innovative Ansätze zur regionalen Wertschöpfung umzusetzen.
Insgesamt sollen bis zu 24 Projekte mit einer Fördersumme von rund vier Millionen Euro über einen Zeitraum von drei Jahren unterstützt werden. Die Maßnahme ist Teil des BMELH-Themenjahres „Heimat schmeckt“, mit dem die Bedeutung regionaler Produkte und Wertschöpfung für lebenswerte ländliche Räume betont wird.