Dehoga-Umfrage: Trübe Aussichten durch Umsatzrückgang

Mehrwertsteuererhöhung und weiter steigende Kosten setzen das Gastgewerbe unter Druck: 33,3 Prozent der Unternehmen befürchten im Jahr 2024 Verluste. Foto: Treety/iStock/Getty Images
Redaktion23.01.2024AKTUELLES | News

Die wirtschaftliche Lage der Gastronomen und Hoteliers bleibt zu Beginn des neuen Jahres angespannt. Insbesondere die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 7 auf 19 Prozent für Speisen in der Gastronomie und erhebliche Kostensteigerungen stellen die Unternehmer vor Herausforderungen, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Dehoga Bundesverbands.

Energiekosten (+32,6%), Lebensmittelkosten (+20,3%), Getränkekosten (+13,7%) und Personalkosten (+16%) sind deutlich höher als im Vorjahr. 33,3 Prozent der Unternehmen befürchten für 2024 Verluste, 33,7 Prozent wagen keine Prognose und nur 33 Prozent sind zuversichtlich. Aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung planen 75,7 Prozent der Unternehmen Preisanpassungen. 11 Prozent planen Erhöhungen im ersten Quartal 2024, 6,2 Prozent im Laufe des Jahres, 4,1 Prozent sind unentschlossen und 3 Prozent wollen keine Preiserhöhungen vornehmen. Zudem verzeichneten die Unternehmen im Dezember 2023 einen Umsatzrückgang von 4,8 Prozent gegenüber Dezember 2019. Der Jahresumsatz 2023 liegt um 1,6 Prozent unter dem Vorkrisenniveau.

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