Aus zehn mach fünf: Am 6. Februar hat eine Expertinnen-Jury die Finalistinnen des Deutschen Gastro-Gründerpreises 2026 bestimmt. Die Endrunde findet am 13. März um 14 Uhr auf der INTERNORGA in Hamburg statt.
Das Halbfinale des Deutschen Gastro-Gründerpreises ist entschieden. Zehn vielversprechende Gründer:innen traten im Hamburger east-Hotel an, um die Jury aus Branchenexpert:innen von sich und ihrem Konzept zu überzeugen. Fünf von ihnen haben sich für das Finale qualifiziert und stellen sich am 13. März auf der INTERNORGA dem Fachpublikum und der Social-Media-Community.
Fünf Finalist:innen nominiert
Erstmals standen die Nominierten persönlich vor der Jury aus Vertreter:innen von Leaders Club, INTERNORGA und orderbird als Initiatoren des Preises. Unterstützt wurde das Gremium von weiteren Kenner:innen der Branche aus Deutschland und Österreich. Der Austausch war von Interesse, gegenseitigem Respekt und Wohlwollen geprägt, auch wenn am Ende nicht alle Bewerber:innen ins Finale einziehen konnten.
Leaders-Club-Präsident und Jury-Mitglied Marc Uebelherr sagt: „Es ist definitiv etwas anderes, die Gründer:innen und ihre Konzepte live und in Farbe zu erleben, als sich nur die Bewerbungsunterlagen und Videos anzusehen. Die starken Persönlichkeiten, ihr Wille und ihre Leidenschaft machen uns die Wahl nicht leicht.”
Dennoch fiel die Entscheidung in diesem Jahr schnell und eindeutig. Die Finalist:innen des Deutschen Gastro-Gründerpreises 2026 sind: Die Finalist:innen des Deutschen Gastro-Gründerpreises 2026 sind:
- Coffee, Brownies & Downies, Oberursel
In der hochwertigen Tagesbar arbeiten Menschen mit und ohne Handicap erfolgreich zusammen. Name und Konzept sind ein bewusstes Statement für gelebte Inklusion im Herzen der Gesellschaft.
www.coffeebrowniesanddownies.de - Gestütsgasthof Offenhausen, Gomadingen
In einem denkmalgeschützten ehemaligen Kloster trifft junge schwäbische Küche auf Natur mit eigenem Jagdrevier. Das Credo von Küchenchef Marc Winter: Essen ist mehr, Essen ist Erlebnis!
www.gestuetsgasthof.de - NOI, Köln
Noi – Italienisch: wir – das sind Milan, David, Bernd und Geo. Bei der „Cena con Amici” treten Gäste und Küche im italienischen Restaurant im Belgischen Viertel in Interaktion miteinander. Die Food-Waste-Quote liegt unter fünf Prozent.
www.noi-cologne.com - Restaurant Rübenrot, Augsburg
Selfmade-Köchin Katja Kaminski setzt auf vegane Küche aus selbst angebauten und saisonalen Zutaten aus der Region. Gleicher Stundenlohn für alle steht für Wertschätzung im Team.
www.ruebenrot-augsburg.de - Schmarrnsinn, Frankfurt am Main
Deutschlands erstes Kaiserschmarrn-Café bietet individuell kombinierbaren Kaiserschmarrn mit Soßen, Toppings und Früchten.
www.schmarrnsinn.de
Fokus auf soziale Nachhaltigkeit
Neben den jeweiligen USPs bewertete die Jury auch nachhaltiges Denken und soziales Engagement. Jury-Mitglied Natalie Seifert, Head of Marketing bei orderbird, sagt: „Wir stellen fest, dass ökologische Nachhaltigkeit bei den Gründerinnen von heute selbstverständlich und damit kaum noch der Rede wert ist. Gleichzeitig liegt der Fokus zunehmend auch auf sozialer Nachhaltigkeit: fairen Löhnen, Inklusion, der Unterstützung regionaler Partner und der lokalen Community. Die Finalist:innen bilden diese Entwicklung beispielhaft ab und setzen damit neue Maßstäbe für die Branche.”
Finale mit Fachpublikum und Social Media-Community
Die Endrunde findet am 13. März 2026 um 14 Uhr im Raum Chicago auf der INTERNORGA statt. Rund 300 Branchenprofis vor Ort sowie die Social-Media-Community stimmen über den oder die Siegerin ab. Neben Preisgeldern, Sach- und Coaching-Preisen erhalten die Finalistinnen unter anderem mediale Unterstützung, ein orderbird PRO Kassensystem inklusive Jahreslizenz, Mentorenbetreuung durch die Jury sowie die Teilnahme am Internationalen Foodservice-Forum. Unterstützt wird der Preis von BON BON, MEIKO, Coca-Cola Europacific Partners, CF Gastro und VALDO.
Weitere Informationen und ausführliche Porträts der Nominierten unter www.gastro-gruenderpreis.de