Deutscher Gastro-Gründerpreis 2026: Restaurant NOI aus Köln gewinnt Finale auf der INTERNORGA

Die Finalistinnen und Finalisten des Deutschen Gastro-Gründerpreises 2026 auf der INTERNORGA in Hamburg.
Finale des Deutschen Gastro-Gründerpreises auf der INTERNORGA in Hamburg: Das Restaurant NOI aus Köln gewinnt den Wettbewerb. Foto: © Leaders Club Deutschland
Redaktion 16.03.2026 MAGAZIN  |  Karriere  |  AKTUELLES  |  News

Das Kölner Restaurant NOI hat den Deutschen Gastro-Gründerpreis 2026 gewonnen. Beim Finale auf der INTERNORGA in Hamburg setzte sich das Konzept „NOI – Cena con Amici“ gegen vier weitere Gastronomie-Start-ups durch. Der Wettbewerb gilt als wichtiger Gradmesser für Innovationen in der Gastronomie.

Beim Finale des Deutschen Gastro-Gründerpreises auf der INTERNORGA in Hamburg hat das Restaurant NOI aus Köln den Hauptpreis gewonnen. Rund 300 Branchenprofis sowie Social-Media-Follower entschieden sich im Publikums-Voting für das Konzept der vier Gründer Milan, Bernd, Geo und David. Der Wettbewerb wird seit mehr als zehn Jahren von der INTERNORGA, dem Leaders Club Deutschland und dem Kassensystemhersteller orderbird ausgerichtet.

Fünf Finalisten präsentieren Gastronomie-Konzepte

Im Finale des Branchenpreises präsentierten sich fünf gastronomische Start-ups vor Fachpublikum. Nominiert waren Coffee, Brownies & Downies, Gestütsgasthof Offenhausen, NOI, Rübenrot und Schmarrnsinn. Moderiert wurde die Veranstaltung von Gastronomin und Ex-Finalistin Frieda Lekscha.

Die präsentierten Konzepte zeigen aktuelle Entwicklungen der Branche: Viele Gründerinnen und Gründer setzen auf neue Teamstrukturen, digitale Tools und eine stärkere Einbindung der lokalen Community. Neben kulinarischen Ideen stehen dabei auch Emotionen, Erlebnisgastronomie und Gemeinschaft im Mittelpunkt.

Siegerkonzept aus Köln setzt auf Community und Daten

Das Gewinnerkonzept NOI entstand im Sommer 2024, als vier Freunde ein kleines Restaurant im Belgischen Viertel in Köln übernahmen, dessen Betreiber aufgeben musste. Im Herbst 2024 eröffneten sie dort ihr Restaurant „NOI – Cena con Amici“. Der Gastraum umfasst rund 45 Quadratmeter und bietet 30 Sitzplätze.

Im Mittelpunkt des Konzepts steht gemeinschaftliches Abendessen mit italienischem Schwerpunkt. Digitale Tools und KI unterstützen dabei die Planung von Personal, Einkauf, Speisekarte und Tischbelegung. Laut Betreiber liegt die Food-Waste-Quote unter fünf Prozent.

Auch das Signature Dish des Restaurants entstand aus Datenanalysen. „Für die Trüffelpasta auf Rindercarpaccio haben wir die beiden beliebtesten Gerichte einfach kombiniert“, erklärt Geschäftsführer Geo Sotiriou. Insgesamt umfasst die Küche rund 100 wechselnde Rezepturen, die in einer offenen Küche aus frischen und regionalen Zutaten zubereitet werden.

Preisgeld und Mentoring für Gewinner und Finalisten

Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der Redo Gastronomy Academy bereitgestellt. Zusätzlich erhalten die Gewinner ein Coaching in der Persönlichkeitsschmiede von Frank Simmeth sowie eine 40-stündige Beratung durch den Leaders Club Deutschland.

Auch die weiteren Finalisten profitieren vom Wettbewerb. Zu den Unterstützungsleistungen gehören unter anderem mediale Begleitung, ein orderbird-PRO-Kassensystem inklusive Jahreslizenz, Kartenleser und iPad Air sowie eine zweijährige kostenfreie Gastmitgliedschaft im Leaders Club Deutschland. Außerdem stehen den Teams Mentoren aus der Jury zur Seite.

Wettbewerb als Gradmesser für Branchentrends

Der Deutsche Gastro-Gründerpreis gilt als wichtiger Wettbewerb für junge Gastronomiekonzepte in Deutschland. Für die Veranstalter liefert das Finale auch Hinweise auf Entwicklungen in der Branche.

„Für uns als INTERNORGA ist der Deutsche Gastro Gründerpreis ein wichtiger Gradmesser dafür, wohin sich die Branche entwickelt. Die diesjährigen Finalist*innen beweisen, dass gute Gastronomie auf Haltung, Kreativität und einem starken Teamgeist basiert. Genau solche Konzepte braucht es, um zu zeigen, wie viele Energie und Leidenschaft in der Branche stecken”, resümiert Matthias Balz, Direktor INTERNORGA.

Ab Sommer können sich erneut Gastronomie-Start-ups bewerben, deren Konzept höchstens zwei Jahre am Markt ist oder sich noch in der Gründungsphase befindet.

Quelle: www.gastro-gruenderpreis.de