Fachkräftevermittlung im Gastgewerbe: talents4taste startet mit Köchen aus Peru

Team von talents4taste bei einer Präsentation in Frankfurt am Main: Der Fachkräftevermittler bringt qualifizierte Köche aus Peru mit deutschen Gastronomiebetrieben zusammen. © talents4taste
Redaktion 18.02.2026 AKTUELLES  |  News

Trotz rechnerisch steigender Bewerberzahlen im Gastgewerbe bleibt die Suche nach qualifizierten Fachkräften anspruchsvoll. Der neue Vermittler talents4taste setzt auf Köche aus Peru und positioniert sich als strategischer Partner für qualitätsorientierte Betriebe.

Die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen eine veränderte Dynamik am Arbeitsmarkt: Auf offene Stellen im Gastgewerbe kommen rechnerisch wieder mehr Bewerber. Hintergrund sind Marktbereinigungen, Betriebsschließungen und Insolvenzen der vergangenen Jahre. Für qualitätsorientierte Gastronomiebetriebe bleibt die Herausforderung jedoch bestehen, da Verfügbarkeit nicht automatisch Qualifikation bedeutet. Genau hier setzt talents4taste an und vermittelt qualifizierte Köche aus Peru an Gastronomiebetriebe in Deutschland.

Vom Fachkräftemangel zum Matching-Problem

„Der reine Fachkräftemangel ist einem Matching-Problem gewichen“, sagt Martin Gehl, Geschäftsführer von talents4taste. Zwar gebe es wieder mehr Bewerber, doch die Quantität ersetze keine Qualifikation. Viele der freigesetzten Arbeitskräfte deckten nicht das spezifische Anforderungsprofil der gehobenen Gastronomie ab. „Wer heute im Wettbewerb bestehen will, sucht keine Lückenfüller, sondern Fachkräfte mit fundierter Ausbildung, Praxiserfahrung und internationaler Orientierung.“

talents4taste versteht sich als spezialisierter Vermittler zwischen qualifizierten Köchen aus Peru und deutschen Gastronomiebetrieben. Das Unternehmen steuert den gesamten Prozess – von der Rekrutierung über die sprachliche Vorbereitung bis hin zu Visa-, Anerkennungs- und Integrationsverfahren.

Peru als Rekrutierungsmarkt

Nach Angaben des Unternehmens richtet sich der Blick bewusst nicht auf den volatilen lokalen Arbeitsmarkt, sondern nach Übersee. Peru habe sich zu einem der weltweit führenden kulinarischen Hotspots entwickelt, mit mehreren Restaurants in den „World’s 50 Best“ sowie staatlich anerkannten Ausbildungsprogrammen mit hohem Praxisanteil. Damit biete das Land ein Profil, das im deutschen Bewerbermarkt häufig fehle: Begeisterung für das Handwerk, umfassende Produktkenntnisse und eine exzellente Ausbildung.

„Demografische Entwicklungen werden den Bedarf an qualifizierten Fachkräften langfristig zusätzlich verstärken. Entscheidend ist daher nicht, wie viele Arbeitskräfte verfügbar sind, sondern wie gut sie zum Anforderungsprofil passen.“ talents4taste vollziehe den Wechsel vom reinen Nachbesetzen offener Stellen hin zum strategischen Talent-Scouting.

Pilotprojekt in Wiesbaden

Ein Pilotprojekt in Wiesbaden, das seit Oktober 2025 läuft, soll diesen Ansatz bestätigen. Ein lokaler Gastronomiebetrieb habe mithilfe eines von talents4taste vermittelten Kochs sein Qualitätsniveau stabilisieren können. „Nach kürzester Zeit war der neue Kollege vollständig in die Produktionsabläufe eingebunden. Die Stimmung im Team hat sich verbessert und unser hoher Qualitätsanspruch ist gesichert“, berichtet der dortige Betriebsleiter.

Investitionsklima 2026

Mit der Rückkehr zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent entstünden für viele Gastronomiebetriebe wirtschaftliche Spielräume. Aus Sicht von talents4taste sei jetzt der Zeitpunkt, strategisch in nachhaltige Personalstrukturen zu investieren, um langfristig Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Hinweis zur Sprachform: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in der Pressemitteilung die männliche Form verwendet. Sie bezieht sich gleichermaßen auf Personen aller Geschlechter.

Quelle: www.talents4taste.com