Gemüseernte 2025 in Deutschland steigt um 8,1 Prozent – Höchster Stand seit 1990, Speisezwiebeln erstmals führend

Speisezwiebeln waren 2025 mit 903 300 Tonnen erstmals seit 1990 die ertragreichste Gemüseart in Deutschland. Foto: fotokostic /iStock / Getty Images
Redaktion 27.02.2026 AKTUELLES  |  News

Im Jahr 2025 haben landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland 4,5 Millionen Tonnen Gemüse geerntet – 8,1 % mehr als 2024 und so viel wie nie seit Beginn der Zeitreihe 1990. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 26. Februar 2026 in Wiesbaden mitteilte, legte auch die ökologische Erzeugung deutlich zu.

Die Anbaufläche wuchs gegenüber 2024 um 3,9 % auf 131 700 Hektar. Im Freiland wurden rund 130 400 Hektar bewirtschaftet (+3,9 %). Die größten Flächen lagen in Nordrhein-Westfalen (28 600 Hektar), Niedersachsen (26 500 Hektar), Bayern (17 500 Hektar) und Rheinland-Pfalz (16 000 Hektar).

Mit 903 300 Tonnen (+21,4 %) waren Speisezwiebeln 2025 erstmals seit 1990 die ertragreichste Gemüseart in Deutschland. Es folgten Karotten mit 865 700 Tonnen (+1,8 %) und Weißkohl mit 507 500 Tonnen (+18,8 %).

Ökologisch wirtschaftende Betriebe erzeugten auf 20 600 Hektar insgesamt 597 000 Tonnen Gemüse. Das entspricht 15,6 % der Anbaufläche und 13,2 % der Erntemenge. Gegenüber 2024 stieg die Öko-Erntemenge um 12,6 %, im Vergleich zum Durchschnitt 2019 bis 2024 um 33,7 %.

Unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen wurden 1 250 Hektar bewirtschaftet (+0,8 %), die Erntemenge lag bei 219 200 Tonnen (+4,3 %). Rund 80 % entfielen auf Tomaten (108 600 Tonnen) und Salatgurken (66 700 Tonnen).

Quelle: www.destatis.de