Auf der INTERNORGA 2026 in Hamburg, im März 2026, zieht SCHOLL trotz rückläufiger Besucherzahlen eine insgesamt positive Bilanz. Ausschlaggebend waren die hohe Qualität der Fachkontakte sowie ein zunehmend differenziertes Marktumfeld.
Die geringere Frequenz führt das Unternehmen unter anderem auf den zeitlichen Abstand zur Intergastra zurück. „Wir haben dennoch viele fundierte und konstruktive Dialoge geführt - sowohl mit bestehenden Partnern als auch mit neuen Kontakten“, erklärt Gesellschafter-Geschäftsführerin Dr. Stefanie Scholl.
Qualität der Kontakte im Fokus
Aus Sicht von SCHOLL entwickelt sich die INTERNORGA weiter zur hochwertigen Plattform für Händler und Planer. „Die Qualität der Besucher ist sehr hoch - genau das macht den Unterschied“, so Gesellschafter-Geschäftsführer Markus Müller.
Statt einer breiten Produktpräsentation setzte das Unternehmen bewusst auf ausgewählte Lösungen für moderne Speisenausgabe und Buffetkonzepte. Im Mittelpunkt standen unter anderem der Cool-Spot zur konstanten Kühlung im Bereich von 4 bis 6 °C, eine mobile Wärmebrücke sowie ein berührungsloses Abfallsystem.
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte auch die Live-Bewirtung am Stand: Nachdem der langjährige Messekoch Andreas Berg von Cook4you kurzfristig ausgefallen war, sprang Thorben Grübnau, Präsident des Verbands der Köche Deutschlands (VKD) und Trainer der Nationalmannschaft, spontan ein und unterstützte den Auftritt vor Ort.
Markt zeigt unterschiedliche Dynamiken
Die Gespräche auf der Messe verdeutlichen eine klare Entwicklung: Die Investitionsbereitschaft bleibt vorhanden, verteilt sich jedoch unterschiedlich auf die Segmente. Während die Gemeinschaftsverpflegung weiterhin stabil investiert, agiert die klassische Gastronomie zurückhaltender und setzt verstärkt auf Optimierung und Nachrüstung.
„Der Markt entwickelt sich spürbar differenzierter“, betont Dr. Stefanie Scholl.
INTERNORGA als Plattform für Austausch und Trends
Für SCHOLL steht die Messe damit weniger für den direkten Vertrieb als vielmehr für Netzwerk, Trends und Markenpräsenz. „Die INTERNORGA ist für uns keine klassische Abschluss- und Vertriebsmesse, sondern eine Plattform für Trends, Image und Netzwerk“, erklärt Markus Müller.
Der Ausblick für das laufende Jahr bleibt stabil: Die Nachfrage bewegt sich auf solidem Niveau, Investitionen erfolgen jedoch zunehmend selektiv und unter dem Einfluss wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.
Quelle: www.scholl-gastro.de