Das Restaurant „Zieglers“ aus Wörlitz hat beim bedeutendsten Kochwettbewerb Sachsen-Anhalts erneut den ersten Platz belegt. Mit ihrer „BBQ Roulade vom Fläminger Duroc Schwein“ überzeugte das Team um Küchenchef Max Scherbaum die Jury der 11. Auflage des Wettbewerbs „Regionalgericht 2025“.
Unter dem Motto „Roulade mag doch jeder“ traten neun Gastronomiebetriebe aus Anhalt-Bitterfeld, Dessau-Roßlau und dem Landkreis Wittenberg gegeneinander an. Das Thema wurde facettenreich interpretiert – serviert wurden nicht nur klassische Rinderrouladen, sondern auch Varianten mit Hähnchen, Fisch, Wild oder in vegetarischer Ausführung.
Die Plätze zwei und drei gingen an die „Seensucht“ aus Bitterfeld mit ihrem „Würzfleisch 2.0“ sowie das Wittenberger „von Bora“ mit „Polo Fino vom Huhn“. Weitere Teilnehmer waren u. a. das „Hugos“ und „Tobi or not To Be“ aus Dessau-Roßlau sowie das „Best Western“ Wittenberg, „Alberts Treibhaus“ aus Vockerode, der „Heimathafen“ Bitterfeld und „Zervesta Bowling“ aus Zerbst.
Jury lobt Niveau und Entwicklung
Bewertet wurden die Gerichte von einer Fachjury unter Vorsitz von Thomas Wolffgang, Vorsitzender des Landesverbands der Köche Mitteldeutschlands. Für ihn steht fest: „Dass das ‚Zieglers‘ im 11. Wettbewerb zum vierten Mal gewonnen hat, zeigt: an diesem Haus führt auf der lukullischen Landkarte kein Weg vorbei. Was Brasilien für die Fußballweltmeisterschaft ist, ist das Zieglers für unseren Wettbewerb.“ Gleichzeitig betonte er die gestiegene Qualität aller Teilnehmer: „Selbst die nach Jurypunkten hinteren Plätze hätten im ersten oder zweiten Jahr haushoch gewonnen.“
Junge Küche im Fokus
Der 21-jährige Küchenchef Max Scherbaum, der aktuell die Meisterschule besucht, zeigte sich stolz: „Ich freue mich sehr über die Titelverteidigung. Nicht nur die Roulade, sondern auch mein ‚Gruß aus der Küche‘ haben die Jury begeistert. Da gab es ‚Senfei neu interpretiert und im Ei serviert‘.“
Für 2026 ist bereits die 12. Auflage geplant, wie Jurychef Wolffgang ankündigte. Ziel sei es, den Termin früher im Jahr anzusetzen, um die saisonale Zutatenvielfalt zu erweitern. Das nächste Thema steht bereits in Aussicht – bleibt aber vorerst geheim.
Quelle: www.genussfinder.info