Forschungsprojekt WKErBo zeigt pflanzenbasiertes Bio-Proteinprodukt auf Grüner Woche 2026

Redaktion 09.01.2026 MAGAZIN  |  Konzepte

Vom 21. bis 25. Januar 2026 präsentiert sich das Forschungsprojekt WKErBo auf der Grünen Woche in Berlin mit einem veganen Produkt aus regionalen Bio-Erbsen und Ackerbohnen. Ziel ist es, neue Absatzwege für heimische Leguminosen zu fördern.

Die Grüne Woche 2026 findet vom 16. bis 25. Januar in Berlin statt – zum 100. Mal. Unter dem Leitthema „Tradition trifft Zukunftsvision“ zeigt die Messe aktuelle Entwicklungen in Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. In der Bio-Halle 22a präsentiert sich die ökologische Landwirtschaft unter dem Motto „Bio erleben.“ Der Stand des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) stellt dort unter anderem geförderte Forschungsprojekte vor – darunter auch WKErBo.

Das Verbundprojekt WKErBo stellt ein pflanzliches, proteinreiches Produkt aus heimischen Bio-Erbsen und Bio-Ackerbohnen vor. Es kommt ohne Zusatzstoffe aus, ist nährstoffreich und für den Einsatz in der Gemeinschaftsverpflegung geeignet. Messegäste können die veganen Bällchen vor Ort probieren und mehr über die Anforderungen an solche Produkte erfahren.

„Dazu trägt unter anderem die Entwicklung eines pflanzlichen proteinreichen Produkts aus heimischen Bio-Erbsen und Bio-Ackerbohnen bei. Es ist nährstoffreich, kommt ohne Zusatzstoffe aus und eignet sich für die Gemeinschaftsverpflegung“, erklärt Projektleiterin Ines Bauer vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL).

WKErBo ist ein Gemeinschaftsprojekt des FiBL Deutschland e.V. und des Wissenschaftlichen Zentrums für Ernährung, Lebensmittel und nachhaltige Versorgungssysteme der Hochschule Fulda. Ziel ist es, die Wertschöpfungskette für ökologisch erzeugte Erbsen und Bohnen vom Acker bis in Großküchen und Gastronomie zu stärken – insbesondere durch neue Absatzwege und eine Ausweitung der Anbauflächen für heimische Bioleguminosen.


Weitere Informationen zum Projekt WKErBo und zur Broschüre mit Zwischenergebnissen finden Sie hier.

Quelle: www.oekolandbau.de/forschung/forschung-im-boel/