Terrasse, Biergarten oder Außenlounge sind weit mehr als zusätzliche Sitzplätze. Richtig geplant, steigert die Außengastronomie Umsatz, Sichtbarkeit und Gästeerlebnis zugleich. Die Tipps der Experten Ralph Hilse und Sven Derbin von „CHEFS CULINAR“ zeigen, worauf es dabei ankommt.
1. Serviceabläufe für den Außenbereich neu denken
Lange Wege und unklare Zuständigkeiten kosten Zeit und Umsatz. Definieren Sie feste Servicebereiche, richten Sie Außenstationen für Besteck,
Getränke oder Kassensysteme ein und planen Sie Laufwege gezielt. So
bleibt der Service auch bei voller Terrasse schnell und effizient.
2. Speisekarte auf Effizienz trimmen
Nicht jedes Gericht eignet sich für den Außenbereich. Setzen Sie auf ein Angebot, das sich schnell produzieren, zuverlässig servieren und wirtschaftlich kalkulieren lässt. Eine reduzierte Karte mit margenstarken Gerichten entlastet Küche und Service und sorgt gleichzeitig für reibungslose Abläufe in Stoßzeiten.
3. Digitale Helfer konsequent einsetzen
Digitale Speisekarten lassen sich in Echtzeit aktualisieren und erleichtern Gästen den Zugang zum Angebot. Darüber hinaus unterstützen digitale Tools bei Reservierungen, Auslastungssteuerung und Personalplanung. Künftig werden auch KI-Anwendungen bei der Prognose von Nachfrage, Wetterentwicklung und Mitarbeitereinsatz eine immer wichtigere Rolle spielen.
Quelle: www.chefsculinar.de
Dieser Artikel ist in KÜCHE Ausgabe 6/26 erschienen.