Alexander Herrmann plädiert für mehr Regionalität in der Kita- und Schulverpflegung

Gastronom Alexander Herrmann zählt zu den bekanntesten deutschen Spitzenköchen
Sterne- und TV-Koch Alexander Herrmann spricht sich für mehr Regionalität sowie frisch zubereitete Speisen in der Kita- und Schulverpflegung aus. Foto: © Nils Hasenau
Redaktion 12.06.2026 MAGAZIN  |  Konzepte  |  AKTUELLES  |  News

Sterne- und TV-Koch Alexander Herrmann spricht sich für mehr Regionalität in der Kita- und Schulverpflegung aus. Frische Zutaten, ausreichende Budgets und die Wertschätzung von Essen seien entscheidend für die Ernährungsbildung von Kindern.

Regionale Zutaten sind für Alexander Herrmann ein wichtiger Bestandteil der Identität einer Region. Im Vorfeld der Veranstaltung „GeRTi tischt auf“ der Metropolregion Nürnberg am Dienstag, 16. Juni 2026, wirbt der fränkische Gastronom für heimische Produkte in der Küche und eine stärkere Verankerung regionaler Lebensmittel in der Kita- und Schulverpflegung. Gleichzeitig böten regionale Lebensmittel Gastronomiebetrieben die Möglichkeit, sich von anderen Betrieben abzuheben.

Gemeinschaftsverpflegung braucht gute Rahmenbedingungen

Mit Blick auf die Verpflegung in Kitas und Schulen verweist Herrmann auf die Herausforderungen vieler Einrichtungen. Die Qualität des Essens sei häufig eng mit den verfügbaren Budgets verbunden. Zudem müssten Caterer und Küchen große Mengen an Speisen unter hohem Zeitdruck zubereiten und ausliefern. Auch unterschiedliche Erwartungen von Eltern erschwerten die Verpflegungspraxis. 

Trotz dieser Herausforderungen hält Herrmann eine hochwertige Verpflegung für unverzichtbar. Kinder hätten es verdient, dass für sie ordentlich gekocht werde. Gute Lösungen seien möglich, auch wenn es keine perfekte Antwort für alle Einrichtungen gebe. 

Frische Zutaten und frühe Ernährungsbildung

Nach Ansicht des Sternekochs wird der Umgang mit Lebensmitteln bereits in jungen Jahren geprägt. Eltern sollten Kinder früh an frische Lebensmittel und das gemeinsame Kochen heranführen. Positive Erfahrungen mit Lebensmitteln seien dabei wichtiger als starre Vorgaben. 

Für die Verpflegung in Schulen und Kindertagesstätten plädiert Herrmann für frisch zubereitete Speisen. Die Verantwortung für gutes Essen liege jedoch nicht allein bei Caterern und Einrichtungen. Auch Eltern, Träger und die finanziellen Rahmenbedingungen spielten dabei eine wichtige Rolle. 

Die Veranstaltung „GeRTi tischt auf“ der Metropolregion Nürnberg am 16. Juni 2026 beschäftigt sich mit der Frage, wie regionale Lebensmittel stärker in die Verpflegung von Kindern integriert werden können. Herrmann gehört zu den Teilnehmern des Podiums.

Mehr Informationen zu dem Event gibt es hier!

Quelle: www.metropolregionnuernberg.de