Minijobs sollen erhalten bleiben

Jana Schimke, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes
Der DEHOGA sieht im geplanten Erhalt der Minijobs ein wichtiges Signal für das Gastgewerbe. Foto: © DEHOGA
Redaktion 02.07.2026 AKTUELLES  |  News

Der DEHOGA Bundesverband sieht im geplanten Erhalt der Minijobs ein wichtiges Signal für das Gastgewerbe. Die Ergebnisse des Koalitionsausschusses bewertet der Verband insgesamt vorsichtig optimistisch.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) bewertet die Ergebnisse des Koalitionsausschusses vorsichtig optimistisch. Nach Einschätzung des Verbandes weisen die Beschlüsse in die richtige Richtung. Ob und wann daraus spürbare Entlastungen für die Betriebe entstehen, werde sich jedoch erst in den anstehenden Gesetzgebungsverfahren zeigen.

Minijobs im Fokus

Positiv bewertet der DEHOGA den geplanten Erhalt der Minijobs für alle Beschäftigtengruppen. Gleichzeitig verweist der Verband darauf, dass mit der angekündigten Erhöhung des Pauschalsteuersatzes von zwei auf fünf Prozent bereits eine Verteuerung vorgesehen ist. Offen bleibe zudem, ob Minijobs durch zusätzliche Sozialabgaben weiter belastet werden.

Jana Schimke, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes, sagt: „Gut ist, dass Minijobs für alle Beschäftigtengruppen erhalten bleiben sollen. Das ist ein wichtiges Signal für unsere Branche. Aber wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass mit der angekündigten Erhöhung des Pauschalsteuersatzes von zwei auf fünf Prozent bereits eine Verteuerung geplant ist. Unbeantwortet bleibt die Frage, ob Minijobs durch zusätzliche Sozialabgaben noch weiter belastet werden. Wenn die Bundesregierung die Bedeutung der unverzichtbaren Minijobs anerkennt, braucht es eine Beitragslast, die für Arbeitgeber tragbar bleibt.“

Kritisch sieht der Verband, dass die aus seiner Sicht dringend benötigte Wochenarbeitszeit in den Beschlüssen nicht behandelt wurde. Positiv bewertet der DEHOGA dagegen die geplante Ausweitung der steuerfreien Sonn- und Feiertagszuschläge, die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung sowie die Reduzierung von Berichts- und Dokumentationspflichten. Der Verband kündigte an, die anstehenden Gesetzgebungsverfahren aktiv zu begleiten.

Quelle: www.dehoga.de