Künstliche Intelligenz übernimmt in Küchengeräten zunehmend Aufgaben bei Garsteuerung, Energieverbrauch und Vernetzung. Zur IFA 2026 in Berlin nennt die Messe fünf KI-Küchentrends – von selbstständig arbeitenden Backöfen bis zur vernetzten Küche.
Kurz vor dem Start der IFA 2026, die vom 4. bis 8. September in Berlin stattfindet, rücken neue Anwendungen künstlicher Intelligenz in der Küche in den Fokus. Backöfen erkennen Gerichte, Kühlschränke passen ihre Leistung an das Nutzungsverhalten an und Kochfelder kommunizieren mit Dunstabzugshauben. Auf Basis aktueller Produktneuheiten und Branchenentwicklungen hat die IFA Berlin fünf KI-Küchentrends zusammengestellt, die den Markt 2026 prägen.
Backöfen erkennen das Gargut
Integrierte Kameras und künstliche Intelligenz analysieren bei entsprechenden Backöfen das Gargut und steuern den Garprozess. Temperatur und Garzeit müssen dadurch nicht mehr manuell eingestellt werden. Nach Angaben der IFA erkennen manche Backöfen mit Kamera mittlerweile bis zu 100 verschiedene Gerichte selbstständig.
Dampfschublade als neue Gerätekategorie
Neben klassischen Backöfen rückt laut IFA die Dampfschublade als eigenes Gerätesegment in den Fokus. Sie ermöglicht Dampfgaren auf kleinem Raum und kann sowohl unter einem Einbau-Backofen als auch in einer Kochinsel integriert werden. Nach Angaben der IFA zählt die Dampfschublade für viele Hersteller zu den meistdiskutierten Neuheiten.
Kochfeld und Dunstabzug kommunizieren
Bei vernetzten Geräten stimmen sich Kochfeld und Dunstabzugshaube miteinander ab. Die Leistung des Dunstabzugs wird dabei automatisch an die Kochintensität angepasst. Auch beim Garen kommt Vernetzung zum Einsatz: Einige Modelle überwachen Kochfelder und Backöfen und schalten Hitze, Dampf oder Grill automatisch hinzu.
Kühlschränke passen den Energieverbrauch an
Künstliche Intelligenz soll zudem die Energieeffizienz von Kühlschränken unterstützen. Sensoren erfassen, wie häufig die Kühlschranktür geöffnet wird, und passen die Kühlleistung entsprechend an. Nach Angaben der IFA sinkt so der Stromverbrauch im Alltag, ohne dass Nutzer selbst eingreifen müssen.
Küchengeräte werden Teil des Smart Home
Die Vernetzung reicht über einzelne Gerätekombinationen hinaus. Kühlschrank, Backofen und Geschirrspüler lassen sich laut IFA einzeln per App überwachen und aus der Ferne steuern. Damit wächst die Küche zu einem vernetzten System, das sich per Smartphone überblicken und steuern lässt.
Viele dieser Entwicklungen lassen sich auf der IFA 2026 vom 4. bis 8. September in Berlin erleben. Dort präsentieren internationale Hersteller ihre neuesten Küchengeräte und geben einen Ausblick darauf, wie KI das Kochen und den Haushalt in den kommenden Jahren verändern soll.
Quelle: www.ifa-berlin.com