KiSmo-Studie untersucht Qualität der Kita- und Schulverpflegung

Die bundesweite KiSmo-Studie untersucht ab September 2026 Qualität und Akzeptanz der Verpflegung in Kitas und Schulen. Foto: © CorbalanStudio/iStock/Getty Images
Die bundesweite KiSmo-Studie untersucht ab September 2026 Qualität und Akzeptanz der Verpflegung in Kitas und Schulen. Foto: © CorbalanStudio/iStock/Getty Images
Redaktion 01.09.2026 AKTUELLES  |  News

Im September 2026 startet die bundesweite KiSmo-Studie zur Qualität und Akzeptanz der Verpflegung in Kitas und Schulen. Untersucht werden unter anderem Speisepläne, Rezepturen, Nährstoffgehalte und Rahmenbedingungen.

Mit dem Forschungsprojekt „Kita- und Schulverpflegungsmonitoring (KiSmo): Bundesweite Erhebung zur Qualität, Akzeptanz und zum Monitoring der Verpflegung in Kindertagesstätten und Schulen“ wird untersucht, wie ausgewogen und schmackhaft das Essen ist und wie die Angebote bei Kindern und Jugendlichen ankommen. Die Ergebnisse werden im 16. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) erstmals veröffentlicht. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gefördert.

Speisepläne und Rezepturen werden analysiert

Für die Studie werden Kinder und Jugendliche, Eltern, Leitungen von Kitas und Schulen, Träger sowie Verantwortliche für die Verpflegung befragt. Untersucht werden außerdem organisatorische und finanzielle Rahmenbedingungen sowie Ernährungsangebote im Umkreis der Einrichtungen.

In einer ausgewählten Stichprobe von Kitas und Schulen analysiert das Forschungsteam Speisepläne und Rezepturen. Dabei wird die Umsetzung der DGE-Qualitätsstandards ausgewertet. Neben dem Nährstoffgehalt werden auch Nachhaltigkeitsaspekte betrachtet.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Akzeptanz der Verpflegungsangebote. Untersucht wird damit auch, wie die angebotenen Mahlzeiten bei Kindern und Jugendlichen ankommen.

Konzept für langfristiges Verpflegungsmonitoring

Das Forschungsteam setzt zudem KI-gestützte Verfahren ein, um öffentlich verfügbare Daten und standardisierte Auswertungen effizient zu nutzen. Gleichzeitig wird ein Konzept für ein langfristiges Monitoring der Kita- und Schulverpflegung entwickelt. Damit soll die Verpflegungssituation künftig bundesweit regelmäßig und vergleichbar erfasst und ausgewertet werden.

Die Hochschule Osnabrück führt die Studie gemeinsam mit den Universitäten Konstanz und Göttingen von September 2026 bis August 2028 durch. Die Ergebnisse sollen Politik, Träger und Einrichtungen dabei unterstützen, die Gemeinschaftsverpflegung gezielt weiterzuentwickeln.

Quelle: www.dge.de