Transgourmet startet Projekt für regenerative Milcherzeugung

Ab 2027 setzen acht Milchviehbetriebe im Rahmen eines Transgourmet-Projekts auf regenerative Landwirtschaft. Foto: © Transgourmet
Ab 2027 setzen acht Milchviehbetriebe im Rahmen eines Transgourmet-Projekts auf regenerative Landwirtschaft. Foto: © Transgourmet
Redaktion 23.10.2026 AKTUELLES  |  News

Acht Milchviehbetriebe sollen ab 2027 auf rund 500 Hektar regenerative Anbaumethoden umsetzen. Das Lieferkettenprojekt soll CO₂-Emissionen senken und mehr Transparenz für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung schaffen.

Transgourmet hat gemeinsam mit den Molkereien frischli und Naarmann sowie dem Agritech-Unternehmen Klim ein Projekt zur Reduzierung von Emissionen in der Milchlieferkette gestartet. Die teilnehmenden Betriebe erfassen jährlich ihren CO₂-Fußabdruck und setzen Maßnahmen auf dem Feld und im Stall um. Im Mittelpunkt steht die landwirtschaftliche Erzeugung, bei der laut Transgourmet ein wesentlicher Teil der mit Milch verbundenen Emissionen entsteht.

Regenerative Landwirtschaft auf rund 500 Hektar

Ab 2027 sollen acht ausgewählte Milchviehbetriebe aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen regenerative Praktiken umsetzen. Dazu zählen der Anbau von Zwischenfrüchten und Begleitkulturen sowie eine reduzierte Bodenbearbeitung. Die Maßnahmen sollen unter anderem die Kohlenstoffbindung im Boden und die Bodenfruchtbarkeit fördern. Für den zusätzlichen Aufwand erhalten die Landwirte finanzielle Unterstützung von Transgourmet und den beteiligten Molkereien.

CO₂-Daten für die Speiseplanung

Das Projekt umfasst die gesamte Milchmenge für die H-Milch mit 1,5 und 3,5 Prozent Fettgehalt in 5-Liter- und 10-Liter-Gebinden der Eigenmarke Transgourmet Economy. Diese bezieht der Großhändler über die teilnehmenden Partner.

Transgourmet verfolgt damit das Ziel, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung künftig Milchprodukte mit einem reduzierten CO₂-Fußabdruck anzubieten. Die entlang der Lieferkette erhobenen Daten sollen zudem helfen, die Klimawirkung der eingesetzten Lebensmittel bei Einkauf und Speiseplanung zu berücksichtigen.

Projekt aus dem Grünen Netzwerk

Das Vorhaben ist aus dem von Transgourmet gegründeten „Grünen Netzwerk“ hervorgegangen. Darin arbeiten Unternehmen entlang der Lieferkette an Maßnahmen zur Emissionsreduzierung. Nach Angaben von Transgourmet handelt es sich um das erste Projekt dieser Art in der Außer-Haus-Verpflegung.

Quelle: www.transgourmet.de