Vandemoortele hat im ersten Halbjahr 2026 trotz rückläufiger Umsätze das bereinigte EBITDA ohne spezielle M&A-Kosten weitgehend auf Vorjahresniveau gehalten. Parallel treibt der Lebensmittelhersteller die Integration mehrerer übernommener Unternehmen voran.
Der Pro-forma-Umsatz belief sich auf 1.014,2 Mio. Euro und lag damit 3,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das bereinigte EBITDA erreichte 116,5 Mio. Euro nach 124,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Ohne die im ersten Halbjahr angefallenen speziellen M&A-Kosten lag es laut Unternehmen weitgehend auf dem Niveau von 2025.
Backwaren mit Mengenplus
Im Geschäftsbereich Backwaren sank der Umsatz um 2,3 Prozent auf 685,7 Mio. Euro. Die Absatzmengen stiegen um ein Prozent. Wachstum im Einzelhandel in Nordamerika und Italien wurde dabei teilweise durch Rückgänge in Gastronomie und Bäckereibereich ausgeglichen.
Bei pflanzlichen Lebensmitteln ging der Umsatz um 6,3 Prozent auf 339,5 Mio. Euro zurück, während das bereinigte EBITDA um 2,9 Mio. Euro auf 34,2 Mio. Euro stieg.
Délifrance-Integration geplant
Parallel setzt Vandemoortele seine Akquisitionsstrategie fort. Nach Dolciaria Acquaviva und Lizzi übernahm die Gruppe die vollständige Kontrolle über Banneton. Die Integration von Délifrance soll voraussichtlich im vierten Quartal 2026 beginnen. Zudem bereitet Vandemoortele die Übernahme des europäischen Margarine- und Brotaufstrichgeschäfts von Bunge vor, die noch der endgültigen Genehmigung durch die Europäische Kommission unterliegt.
Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA auf Vorjahresniveau.
Quelle: www.vandemoortele.com