3 Tipps für heiße Tage in der Gastronomie

3 Tipps für heiße Tage in der Gastronomie
Ausreichendes Trinken, angepasste Speisepläne und ein durchdachtes Hitzekonzept helfen, heiße Tage in der Gastronomie sicher zu meistern.
Redaktion 03.08.2026 MAGAZIN  |  Konzepte

Ältere und kranke Menschen sind bei hohen Temperaturen besonders gefährdet. Umso wichtiger ist es, dass Kliniken und Senioreneinrichtungen ihre Verpflegung frühzeitig auf Hitzeperioden einstellen. Drei konkrete Tipps, wie Küche und Service dazu beitragen können, Bewohner und Patienten besser zu schützen.

1. Trinken erleichtern und kontrollieren
1,5 Liter Flüssigkeit am Tag sollten das Ziel sein. Machen Sie Wasser mit frischer Minze, Zitronenmelisse, Orangen- oder Gurkenscheiben sowie Ing[1]wer attraktiver. Verzichten Sie dagegen auf eiskalte Getränke: Der Körper muss zusätzliche Energie aufbringen, um die Temperatur auszugleichen, was den Kreislauf vulnerabler Menschen zusätzlich belasten kann. Trinkprotokolle helfen dabei, die Flüssigkeitsaufnahme im Blick zu behalten.

2. Speisepläne an die Hitze anpassen
Reagieren Sie bei der Speiseplanung auf die aktuelle Wetterlage. Wasserreiche Obst- und Gemüsesorten wie Melonen, Erdbeeren, Gurken, Zucchini oder Tomaten unterstützen die Flüssigkeitsversorgung und eignen sich besonders für den Speiseplan an heißen Tagen.

3 Hitzeschutz verbindlich organisieren
Verankern Sie Maßnahmen für Hitzeperioden in einem schriftlichen, praxisnahen Hitzekonzept. Beobachten Sie aktuelle Hitzewarnungen, prüfen Sie Ventilatoren und Klimageräte bereits vor dem Sommer und informieren Sie Bewohner, Patienten, Angehörige und Mitarbeitende frühzeitig über Präventionsmaßnahmen. Klare Verantwortlichkeiten und Abläufe sorgen dafür, dass im Ernstfall jeder weiß, was zu tun ist.


Dieser Artikel ist in Ausgabe 7/26 erschienen.