Die geplante 1.000-Euro-Prämie für Beschäftigte stößt beim DEHOGA Bundesverband auf deutliche Kritik. Präsident Guido Zöllick sieht darin keine Lösung für die aktuellen Herausforderungen im Gastgewerbe. Statt Entlastung drohe eine zusätzliche Belastung der Betriebe.
Der DEHOGA Bundesverband lehnt die diskutierte Einmalzahlung klar ab und sieht darin ein ungeeignetes Instrument zur Stärkung der Branche. Die Maßnahme greife zu kurz und gehe an den strukturellen Problemen des Gastgewerbes vorbei
„Deutschland steckt in einer tiefen Krise und politische Entscheidungen drohen, sie weiter zu verlängern. Statt gezielt zu entlasten, wird Verantwortung zunehmend auf die Unternehmen abgewälzt“, so DEHOGA-Präsident Guido Zöllick.
Aus Sicht des Verbands braucht es stattdessen nachhaltige und passgenaue Maßnahmen, die die Betriebe spürbar entlasten und die wirtschaftliche Situation der Branche langfristig verbessern.
Quelle: www.dehoga-bundesverband.de