Rudolf Achenbach Preis 2026: Sechs Finalist:innen nach Halbfinals ermittelt

Kochauszubildende beim Rudolf Achenbach Preis 2026 während der Halbfinals bei der Zubereitung von Drei-Gang-Menüs
Halbfinals des Rudolf Achenbach Preis 2026: 24 Auszubildende traten in Düsseldorf, Fulda und Osnabrück gegeneinander an und kochten um den Einzug ins Finale. Foto: ©
Redaktion 14.04.2026 MAGAZIN  |  Kochkunst  |  AKTUELLES  |  News

Beim Rudolf Achenbach Preis 2026 sind die Finalplätze vergeben. In drei Halbfinals setzten sich sechs Nachwuchstalente aus bundesweit über 70 Kochauszubildenden durch.

Beim Rudolf Achenbach Preis 2026 stehen fünf Finalistinnen und ein Finalist fest. In Düsseldorf, Fulda und Osnabrück traten 24 Kochauszubildende aus dem zweiten und dritten Lehrjahr gegeneinander an. Sie stellten sich der Aufgabe, ein Drei-Gang-Menü für jeweils sechs Personen zu planen, zuzubereiten und anzurichten.

Rudolf Achenbach Preis 2026: 24 Kochauszubildende in den Halbfinals

Mehr als 70 Kochauszubildende hatten sich bundesweit für den Wettbewerb beworben. In einer anonymen Auswertung sichtete die Jury die eingereichten Arbeitsablaufpläne und wählte 24 Nachwuchstalente für die praktischen Halbfinals aus. An drei Standorten traten jeweils acht Teilnehmende gegeneinander an.

Die Aufgabe: die Planung, Zubereitung und das Anrichten eines Drei-Gang-Menüs für jeweils sechs Personen. Jeder erhielt zwei mögliche Warenkörbe mit Pflicht- und Wahlkomponenten, zu denen zuvor ein Menü eingereicht worden war. Erst am Wettkampftag wurde bekannt, welcher davon tatsächlich zum Einsatz kam. Auf insgesamt 432 Tellern stellten die Kochauszubildenden ihr Können unter Beweis.

Düsseldorf: Auftakt der Halbfinals

Das erste Halbfinale fand am 13. März im Albrecht-Dürer-Berufskolleg in Düsseldorf statt. Vorgegeben waren unter anderem Pulpo und schwarzer Knoblauch für die Vorspeise, Lammkarree und -schulter für den Hauptgang sowie Birne und Mascarpone für das Dessert.

Für das Finale qualifizierten sich Maike Hohndorf vom Dorint Hotel Frankfurt/Oberursel sowie Shakhrizoda Bakhodirova vom Landhotel Voshövel in Schermbeck.

Fulda: Weitere Finalplätze vergeben

Acht Tage später wurde das zweite Halbfinale in der Eduard-Stieler-Schule in Fulda ausgetragen. Hier standen unter anderem Kaninchen, Ochsenbäckchen sowie Passionsfrucht und Nougat auf dem Warenkorb.

Die Jury vergab zwei weitere Finalplätze an Dennis Weinert von der Traube Tonbach in Baiersbronn sowie Leonie Maier vom 1950 Bio-Fine-Dining-Restaurant in Hayingen.

Osnabrück: Letzte Finalplätze vergeben

Das dritte Halbfinale fand am 10. April im Berufsschulzentrum am Westerberg in Osnabrück statt. Die Teilnehmenden bereiteten Gerichte mit Goldforelle, Schweinefilet und Schweinebauch sowie Äpfeln und Quark zu.

Isabelle Hatesuer vom Gasthaus Müller in Göxe sowie Svea Kropp vom The Fontenay in Hamburg überzeugten die Jury und komplettieren das Finalfeld.

Zusätzlich zu den Gutscheinen von Transgourmet erhielten die Auszubildenden aus Düsseldorf, Fulda und Osnabrück Urkunden sowie Sachpreise von Partnern und Unterstützern – darunter Goodie-Kits von Transgourmet, Messer von Victorinox, Pfannen von AMT sowie die Möglichkeit, an einem Training der Köche-Jugendnationalmannschaft teilzunehmen.

Finale in Frankfurt am Main geplant

Das Finale des Rudolf Achenbach Preis 2026 findet am 20. und 21. Mai in Frankfurt am Main statt. Neben einem Theorieteil steht erneut die praktische Umsetzung eines Menüs im Mittelpunkt. Die sechs Finalist:innen kochen ein Drei-Gang-Menü sowie Fingerfood für vier Personen. Der Warenkorb wird erst am Finaltag bekannt gegeben.

Quelle: www.vkd.com